
Bäderbetriebe sollen vorhandene Mittel für längere Öffnungszeiten der Freibäder einsetzen!
Sebastian Czaja, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt:
„Der Sommer ist endlich da, in Berlin sind Schulferien und die Freibäder sind gut gefüllt. Die Freude wird aber leider dadurch getrübt, dass sich die Berliner Bäderbetriebe einmal mehr unflexibel zeigen und die Öffnungszeiten der Freibäder nicht verlängern. Das Kostenargument ist aber nur ein fragwürdiger Vorwand, denn natürlich fallen durch längere Öffnungszeiten zusätzliche Kosten an. Der Betrieb der Schwimmhallen und Sommerbäder kostet den Steuerzahler aber auch schon jetzt jährlich 55 Mio. €, weil diese nicht kostendeckend betrieben werden.
Nach der Argumentation der Bäderbetriebe müssten dann alle Bäder geschlossen bleiben. Die Bäderbetriebe erhalten vom Senat jedoch die Kosten für einen Vollbetrieb erstattet. Dieser wird von den Berliner Bäderbetrieben wie in den letzten Jahren auch durch diverse Sanierungsmaßnahmen nicht gewährleistet. Eine Kürzung der Gelder erfolgte bisher nicht.
Die FDP fordert die Berliner Bäderbetriebe auf, die trotz der Schließzeiten erhaltenden Gelder nunmehr in die Verlängerung der Öffnungszeiten der Freibäder zu verwenden. Notfalls ist der Senat angehalten die Zuschüsse an die Bäderbetriebe auf Grund des fehlenden Vollbetriebes zu kürzen."
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